Archive for Mai, 2010

#814

Montag, Mai 31st, 2010

Junge Ärzte sind meist klüger als die alten, aber doch weniger Ärzte. (Theodor Fontane: Der Stechlin, S. 45)

#813

Montag, Mai 31st, 2010

Intrige zählt ganz eminent zu den höheren Kulturformen. (Theodor Fontane: Der Stechlin, S. 307)

#812

Sonntag, Mai 30th, 2010

“Immer hieß es: ‘Es stehe wissenschaftlich fest’. (…) Früher sagte man: ‘Es steht in den Akten”. Ich lasse dabei dahingestellt, wovor man sich tiefer verbeugen muß.” (Theodor Fontane: Der Stechlin)

#810

Sonntag, Mai 30th, 2010

Ich soll 4 Minuten reden. Ein guter Schriftsteller ist ein Schriftsteller, der, wenn er einen Text für 4 Minuten schreiben soll, einen Text für 4 Minuten schreibt. (Herbert Rosendorfer: Die Erfindung des SommerWinters, S. 206)

#809

Sonntag, Mai 30th, 2010

Die Erfahrung, die wir heutzutage bei jedem Computerwechsel machen, kennt analog auch Fontane: …”ich weiß nicht, seit wir die Eisenbahnen haben, laufen die Pferde schlechter. Oder es kommt einem auch bloß so vor.” (Theodor Fontane: Der Stechlin, S. 236)

#808

Samstag, Mai 29th, 2010


Aber, wenn Gott nicht bei Facebook ist - gibt es ihn dann überhaupt? #fbSat May 29 10:00:58 via web

#807

Samstag, Mai 29th, 2010

Es gibt kein klareres Zeichen für strotzende Gesundheit als die Orientierung an hochgesteckten, phantastischen Idealen; die Sterne vom Himmel holen wollen wie im ersten Überschwang der Jugend. (Gilbert Keith Chesterton: Ketzer. Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit, S. 17)

#806

Samstag, Mai 29th, 2010

So fängt auch ein Mensch zum ersten Mal an, sich mit seiner Gesundheit zu beschäftigen, wenn sein Körper kaputt ist. Lebenskräftige Organismen reden nicht über ihren Stoffwechsel, sondern über das, was sie vorhaben. Es gibt keinen besseren Beweis dafür, daß ein Mensch im Vollbesitz seiner Kräfte ist, als wenn er frohen Mutes von einer Reise ans anderen Ende der Welt spricht. (Gilbert Keith Chesterton: Ketzer. Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit, S. 16f.)

#805

Samstag, Mai 29th, 2010

Wenn ein Volk dabei ist, in allen Dingen schwach und untüchtig zu werden, dann fängt es an, von Effizienz zu reden. (Gilbert Keith Chesterton: Ketzer. Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit, S. 16)

#804

Samstag, Mai 29th, 2010

… wird Geld nur dann lockergemacht, wenn wirklich alle unnützen Hallenbäder, Sprintbahnen und Eisschnellaufstadien gebaut sind. (Herbert Rosendorfer: Die Erfindung des SommerWinters, S. 226)