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Mittwoch, August 11th, 2010Heute war ich wieder dankbar für die Editionsleistungen der DDR-Verlage. Ich besuchte einen Buch-Wein- und Kaffeeladen in der Leipziger Innenstadt (::kawai::), an dem ich bisher immer vorbeigefahren war. Anlaß war der Fund eines Buch mittels Boolooker, der diesen Laden angab. Und weil ich so prima die Versandkosten sparen konnte, stieg ich kurzerhand aus und beschnarchte mir diesen Laden, in dem Bücher sowohl zu Dekorationszwecken als auch, nebenher, zu Verkaufszwecken existieren. Es ist eine Art Mischmaschladen, ein Cafe, in dem man Wein, Kaffee, Getränke, Musik und eben auch Bücher kaufen kann. Aber auch nur lesen. Mann nimmt sich ein Buch, bestellt Kaffee etc. und läßt sich in einen herumstehenden Sessel oder auf das Sofa fallen. Die Bücher sind in verwinkelten Regalreihen - auf den ersten Blick - chaotisch drapiert. Auf den zweiten Blick erkennt man eine Sortierung nach Verlagen. Hardcover separat in recht düsteren Ecken, die eine Lampe nur dürftig ausleuchtet. Interessant nun dies: Ich sagte, ich hätte einen Werfel auf Booklooker gefunden. Wo ich ihn denn finde könne. Das wisse sie nicht. Tue ihr leid. Ich daraufhin, wie es nun gemacht würde, wenn tatsächlich jemand auf Booklooker eines ihrer Bücher anfordere. Ja dann, so die Aussage, würde man das Buch schon suchen gehen. Half mir in dem Moment nicht, was aber nicht schlimm war, weil ich eine Ausgabe mit Dürrenmatt-Erzählungen aus dem Verlag Volk & Welt für 3 Euro in Super-Qualität fand, die mir gleich 3 ramponierte Diogenes-Taschenbücher ersetzt. In selber Ausstattung gibt es auch Dürrenmatt-Komödien, die ich seit langem besitze.