Archive for the ‘Miscellaneous’ Category

#1753

Sonntag, September 5th, 2010

So wichtig die Nachricht an sich ist, so furchtbar gleich wieder das Foto; denn Insulin spritzt man sich heute fast immer mit einer Spritzhilfe, dem Insulinpen. Und nicht, wie das Bild suggeriert, mit ner Einwegspritze. Und, wen ich schon meckere, das “Diabetis” ist unausrottbar, fürchte ich. Andererseits kein Wunder, wenn selbst noch sehr, sehr viele Ärzte statt Diabetes Typ 1 bzw 2 - Diabetes Typ I und II schreiben, eben weil das in alten Lehrbüchern so steht, seit 15 Jahren aber anders gehandhabt wird.

#1638

Mittwoch, August 18th, 2010

Ich erinnere mich an eine Bibel, die in den 80er Jahren in der DDR erschien, kleinformatig (zirka 12×8 cm, also so ziemlich Pocket-Format), mit weinrotem Einband und natürlich Dünndruck. Nach ihr fahnde ich seitdem. Mir ist entfallen, ob sie bei St. Benno erschienen ist oder bei der Evangelischen Hauptbibelgesellschaft Berlin oder anderswo. Zudem weiß ich nicht mehr, ob ‘nur’ das Alte Testament enthalten war oder doch die komplette Heilige Schrift. Antiquare und Mit-DDR-Bürger aufgmerkt nun alle!

Nachtrag: Ich glaube es handelt sich um diese: Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments. Nach der Übersetzung Martin Luthers. 2. Auflage, Berlin: Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft, 1981. 873, 273, 33 S. Kunststoff Dünndruck, 7.- Mark. - Schwer zu finden.

#1633

Dienstag, August 17th, 2010

Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass lehnt es bisher ab, dass seine Bücher auf Computern gelesen werden. Damit verweigert er sich eindeutig einem Trend.

#1564

Donnerstag, Juli 29th, 2010

Neben dem Auftrag des Arztes, Krankheiten zu heilen (curare), ist ein zweiter nennenswert: Leiden zu lindern, etwas, das die Palliativmedizin leistet. “Neben all ihren Errungenschaften hat die Medizin im Laufe der letzten fünfzig Jahre beängstigende und grausame Schicksale hervorgebracht, in die Menschen ohne sie nie geraten wären, weil sie zuvor eines natürlichen Todes gestorben wären.” Ein gedankenreicher, diskussionswürdiger Artikel zur Suizidassistent in Deutschland. “Palliativmedizin und ärztlich assistierter Suizid verhalten sich eben nicht antagonistisch, sondern komplementär zueinander. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass auch der ärztlich assistierte Suizid zu einer äußersten Maßnahme palliativer Medizin werden kann.” Der Autor des ZEIT-Artikels, Michael de Ridder, selbst Palliativmediziner und Chefarzt einer Rettungsstelle in Berlin, hat unter dem Titel Wie wollen wir sterben? Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin ein Buch zu diesem Thema geschrieben.

#1560

Donnerstag, Juli 29th, 2010

Was passiert mit meinen Online-Sachen nach meinem Tod? Wer kümmert sich um die Blog, Facebook-, Twitter-Accounts, um Webseiten usw.? Eine Schwedin erfand den digitalen Nachlassverwalter My Webwill (bei Twitter; bei Facebook). Eine deutsche Dependance des für uns Netizens so nützlichen Dienstes soll bald eröffnet werden. Das nachtmagzin berichtete am 27. Juli 2010 über My Webwill. Allerdings ist die Sache nicht billig: neben einer Einrichtungsgebühr von 125 Euro muß man lebenslang einen Jahresbeitrag von 20 Euro zahlen. Ich bin sicher, daß in absehbarer Zeit auch entsprechende deutsche Plattformen für den digitalen Nachlaß sorgen werden. Wer im Netz keine Spuren verwischen, sondern, zum Gedenken an Verstorbene, etablieren will, kann das Erinnerungsprotal eMorial nutzen.

#512

Donnerstag, Juli 29th, 2010

Einige Facebook-Gruppen, in denen ich hin und wieder aktiv sein werde und die ich mir eingedenk der umständlichen, mit viel Klickerei verbundenen Vorgehensweise innerhalb von Facebook deshalb separat als Linkliste einrichte:

Alkohol
Alte Buchmänner
Buch + Kunst / book + art
Buch, Bücher, am Buchsten
Buchmarotten und Leseschrullen
Das schöne Wort
Da kotzt das Grafikerherz
Da kotzt das Texterherz
Deutsche Wörter, die vom Aussterben bedroht sind
DeutschlandRadio Wissen
Die kleine Rechtschreib- und Grammatikgruppe
Es gibt nie zu viele Bücher, nur zu wenig Regal
Face a book each day
Facebook ist nicht das einzige Buch, das ich lese
I Am A Maniac For Classic Literature!
Ich hatte mal ein Leben,… dann kam so ein Idiot und zeigte mir Facebook
Ich kann auch ohne Alkohol Spaß haben, ABER SICHER IST SICHER!
Ich liebe Bücher!
Ich mach was mit Büchern
Ich wäre gerne mal abends so müde wie morgens…
Klassikerforum.de
Korrektes Deutsch
Lachen
Lass mich! …ich muß mich da jetzt kurz reinsteigern!
Lesen (Seite)
Lesen?! (Gruppe)
Lese-Stoff
Mit Büchern wohnen
Orthografisch korrekte Beschimpfungen
Polizist: “Haben sie Restalkohol?” - “Hau ab, du scheiß Schnorrer!”
Satzzeichen retten Leben!
Textfrische
Während du sprichst, korrigiere ich in Gedanken deine Grammatik…
Zu viele Bücher, die ich lesen möchte…

#1427

Samstag, Juli 24th, 2010

Aufgrund des Umfanges spendiere ich manchen Fundstücken zuzeiten eine eigene Datei. Handelt es sich um allgemeine FAB, wandern die Inhalte in die so genannten Splitter. So gibt es nun neu die Herbert-Rosendorfer-Splitter als auch die John-Updike-Splitter. Dadurch ändern sich natürlich die entsprechenden Links. Bei den bibliomanen Fundstücken ist es so, daß jene, die ein gewissen Quantum aufweisen oder erreichen, in die Autorentexte sortiert werden. Neu hier sind: Broyard: Verrückt nach Büchern, Puig: Eine Bücherbeichte, Wilkie Collins: Porthgenna Tower sowie Gerhard Köpf: Ein alter Herr.

#1005 reWört

Freitag, Juni 18th, 2010

reWÖRT kümmert sich um verlorenen gegangene, aus der Mode gekommene oder im Siechtum liegende Wörter der deutschen Sprache, macht “Wort-Grabungen”, reichert die Wirklichkeit mit “verlorenem Wort-Material” an und gestaltet unseren Sprach-Gebrauch in Form eines künstlerischen Prozesses aktiv mit, indem diese Worte, auf T-Shirts gedruckt, ins allgemeine Bewußtsein zurückbefördert werden und unseren Wortschatz und unsere Ausdrucksweise bereichern. Gegen die Verkümmerung und Vereinheitlichung von Sprache. Reanimation, die nicht nur darauf ausgerichtet ist, die alten Wörter aufzufrischen, sondern möglicherweise mit neuen Bedeutungen anzureichern. Neben T-Shirts lassen sich auch andere Accessoires erwerben, vor allem bedruckte Taschen. Auf Facebook kann man mit ReWört näher in Berührung kommen.

#749

Mittwoch, Mai 26th, 2010

Giesbert Damaschke beschert uns ein zweites Echtzeitblog. Nachdem er mit dem Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe umfangreiche Resonanz gefunden hat, legt er mit Johann Peter Eckermanns ‘Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens’ nach. Start ist der 10. Juni!

#652

Sonntag, Mai 16th, 2010

Facebook in der Kritik, weil Datensicherheit mit den Füßen getreten würde. Vier Nerds proben den Aufstand und wollen mit Diaspora einen Gegenprojekt entwickeln. Das Interessante daran ist, daß sie im Vorfeld, noch bevor überhaupt etwas geschehen ist, Geld einsammeln, um ihren Lebensunterhalt und damit ein Standbein für das ambitionierte Vorhaben zu sichern. 10.000 USD visierten sie an, 150.000 USD ist der gegenwärtige Stand. Lustig, daß einer der Beteiligten “(Maxwell) Salzberg” heißt - der Facebook-Gründer heißt “(Mark) Zuckerberg”. In den pekuniären Vorschußlorbeeren drückt sich der Wunsch nach einer Alternative zum Datenkraken aus. Ich bin äußerst gespannt, ob David gegen Goliath antreten wird und wie.