Archive for the ‘Bibliomanie’ Category

#405 Notate 20-10-2010

Dienstag, April 20th, 2010

Enkelgespräch 2030: “Früher flogen Menschen in großen Maschinen durch die Luft” - “Spinnst du, Opa?”

Die Twitterwolke: “Dank des Vulkanausbruchs auf Island sind soziale Netzwerke in Europa zu länderübergreifenden Mitfahrzentralen geworden und für manchen zur Rettungsleine.”

Rebloggeria: “Ausgerechnet Island: Erst verbrennen sie unsere Kohle und dann schicken sie uns auch noch die Asche.”

Welche Ausrede fällt Ihnen ein, Migranten nicht einzustellen?

Oberfaffengeil! Rubrik: Nützliche Haustiere, besonders für durstige Couchpotatoes.

Der erste Kommentar in diesem Blog machte meine gestrigen Hoffnungen auf den Guinessebucheintrag zunichte. Das ist aber gut so!

Aschebedingt geschrumpfte Londoner Buchmesse.

Read more Books than Blogs.

The 31 Places to Go in 2010. Leipzig Rang 10! Yeah! Was wir wohl der Baumwollspinnerei zu verdanken haben, wo seit der Wende nicht mehr gesponnen, sondern gebildhauert, installiert und gemalt wird.

Mülleimer, sponsored by Basketball-Liga.

Gehen die Monatlich-den-Rasen-Mäher eigentlich wöchentlich zum Friseur? Das Grün spießt gerade mal und, zack, schnippeldischnipp.

#379

Samstag, April 17th, 2010

Über Leipzigs Antiquariatsmeile berichtete Egbert Pietsch. Artikel gefunden, nachdem ich gestern, als ich über die Riebeckbrücke gefahren war, plötzlich leere Schaufenster erblickte, wo ich doch seit vielen Jahren Jens Försters “Bücherinsel” wußte. Schockgedanke: Er wird doch nicht aufgegeben habe? Beruhigend nun zu wissen, daß er in der Leipziger Ritterstraße nun neben 3 anderen Antiquariaten residiert. Ich muß gestehen, nicht mehr der Antiquariatsgänger zu sein, der ich vor 10 oder 20 Jahren war. Bei der gezielten Suche bei einem so reichhaltigen Angebot, das mir Booklooker & Co von meinem Schreibtisch aus verschafft, ist mir das Herumstöbern im örtlichen Altbuchhandel ziemlich lästig geworden, weil die Ausbeute kaum den Zeitaufwand rechtfertigt. So verschlägt es mich nur alle Jubelmonate einmal in die Stadt oder wenn ich weiß, daß ein gewünschtes Buch viel einfacher vor Ort erworben werden kann, z.B. bei Buchreihen wie “TdW” von Aufbau oder “spektrum” von Volk und Welt. Dennoch freue ich mich von Herzen, daß es einem so leidenschaftlichen Antiquar wie Jens Förster gut geht und er nun quasi im Schatten der Nikolaikirche sein Buchwesen betreiben und durch die zentrale Lage vielleicht doch wieder öfter mit mir rechnen kann.

#332 Notate 13-4-2010

Dienstag, April 13th, 2010

Und wenn man dann scon mal dabei ist, nach Bibliomanem zu googlen, findet man auch etwas. Memo an mich: Ich sollte doch mal wieder…

Lesen im Bett in einer neuen, “wärmeren” Variante. Die herkömmliche Methode finden gewiß auch ihren Kundenkreis.

Das iPad als Bücherstütze - erfunden wurde das iBookend vom Londoner Künstler Dominic Wilcox. Sicherlich eine Bücherstütze für den Bücherfreund mit etwas gehobenerem Einkommen.

#328

Dienstag, April 13th, 2010

Ollo, ein im Jahre 2035 gestresster 12jähriger Teenager, dokumentiert sein wild bewegtes Familienleben in einem Tagebuch. Der bibliomane Bezug besteht in der Tatsache, daß Ollo in Nachfolge seine Vaters als EMGAP (Erfinder modernster Gerätschaften aus Papier) für jede Lebenslage das passende Papiergerät erfindet. Das 2003 im Gerstenberg- Verlag erschienene Buch, der sich auch sonst schon des öfteren der Bücherliebe angenommen hat, hat einen eigenen, vierfarbigen Bastelteil zum Herausschneiden. Einige dieser Seiten kann man als Pop-Ups wieder in das Buch hineinkleben, andere ergeben Gimmicks. Auch auf der Webseite gibt es viel zu erleben und zu tun. Franziska Biermann; Antje von Stemm: Ollos Welt. Hildesheim: Gerstenberg, 2003. 136 S. ISBN: 3-8067-5032-7. EUR 12.90

#327

Dienstag, April 13th, 2010

Der Deutsch-Tscheche Jaromir Konecny, Schriftsteller und Altmeister des Poetry-Slam, schreibt für das ZVABlog regelmäßig Kolumnen, die oft über sicheres bibliomanes Potenzial verfügen. “Im Sozialismus las bis auf die Asketen jeder, das war die zweite gute Seite des Sozialismus: Der Maurer las, der Traktorist, der Taxifahrer, die Kassiererin im Lebensmittelladen… aber nicht nur die ganz normalen Leute! Die größten Deppen lasen! Sogar ich las…” (aus: Bücher für die Blöden) - Weitere gesammelte Storys:

Etwas Vernunft im Wahnsinn
Italienisch für Machos
Elvis lebt
Ich möchte mit dir Sex haben
Die süße Tüte des Vergessens
Tschechensport
Ich sammle Joghurtdeckel
Urbane Legenden
Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben
Der Mensch und die Wunder der Technik
Die schönen Seiten der Globalisierung
Omas Han am Tag der Arbeit
Männer auf der Kirmes
Eine Frau mit Buch
Mein Irrglaube an den Janoschik
Der freie Wille der Kneipenphilosophen
Wer ist hier der Schriftsteller, verdammt? (YT)
Karin, das Beutetier und das Wesen des Kapitalismus
Bücher für die Blöden
Der Schatz im Altvatergebirge
Auf Schnäppchenjagd
Tiroler Marterln.

#192

Dienstag, März 23rd, 2010

#112 - Notate 28. Februar 2010

Sonntag, Februar 28th, 2010

Neidisch war ich als Kind und Jugendlicher auf diejenigen, die zuhause eine Warmwasserboiler hatten. Wir hatten im Bad lediglich einen Kohleofen, der samstäglich zum Einsatz kam, allerdings mit entsprechend stundenlangem, Konzentration erforderndem und Nerven zerrüttendem Brimborium wie Anheizen, stufenweisem Drosseln der Luftzufuhr, Schüren und Nachlegen der Kohle. Wie viel luxuriöser, einfach den Hebel zu drücken, der die Gasflamme emporschießen ließ und loszuduschen. Wir hatten ja nix damals.

Andrea Diener nimmt uns mit auf eine Zeitreise bezüglich des mobilen Musikhörens. Nebst angenehmen Kommentaren unten. Prima.

So viel Kies, wie nach abgetautem Schnee momentan auf den Gehwegen liegt, möchte ich gerne in meiner Geldbörsen vorfinden…

Während ich beim heutigen “Model” knallhartes Business assoziiere, kommt mir beim kürzlich bei Simenon wiederbegegneten “Mannequin” eher Variete in den Sinn…

Wenn schon nicht ganz klar definiert ist, welchen Zeitraum ein Äon umfaßt, frage ich mich, welchen ich mir bei dem in einem Buch gelesenen “Äönchen” vorzustellen habe.

Die verrücktesten Buchtitel: Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

#63

Freitag, Februar 19th, 2010

Kunst aus Büchern zeigt uns, was man mit Büchern tun kann, außer sie zu lesen, nämlich sie als Kunstobjekte zu verwenden. Beim zweiten Link ist der Ort ungewöhnlich, an dem Büchern zur Verfügung gestellt werden, nicht eben der klassische Platz - eine Strandbibliothek.