#112 - Notate 28. Februar 2010

Neidisch war ich als Kind und Jugendlicher auf diejenigen, die zuhause eine Warmwasserboiler hatten. Wir hatten im Bad lediglich einen Kohleofen, der samstäglich zum Einsatz kam, allerdings mit entsprechend stundenlangem, Konzentration erforderndem und Nerven zerrüttendem Brimborium wie Anheizen, stufenweisem Drosseln der Luftzufuhr, Schüren und Nachlegen der Kohle. Wie viel luxuriöser, einfach den Hebel zu drücken, der die Gasflamme emporschießen ließ und loszuduschen. Wir hatten ja nix damals.

Andrea Diener nimmt uns mit auf eine Zeitreise bezüglich des mobilen Musikhörens. Nebst angenehmen Kommentaren unten. Prima.

So viel Kies, wie nach abgetautem Schnee momentan auf den Gehwegen liegt, möchte ich gerne in meiner Geldbörsen vorfinden…

Während ich beim heutigen “Model” knallhartes Business assoziiere, kommt mir beim kürzlich bei Simenon wiederbegegneten “Mannequin” eher Variete in den Sinn…

Wenn schon nicht ganz klar definiert ist, welchen Zeitraum ein Äon umfaßt, frage ich mich, welchen ich mir bei dem in einem Buch gelesenen “Äönchen” vorzustellen habe.

Die verrücktesten Buchtitel: Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

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